Geschichte

2. Generation 1904 - 1956

Nach dem Tode seiner Frau übergab Michael Bergmann den Betrieb an seinen zweitältesten Sohn Hans, der mit seiner Frau Anna die Gärtnerei ausbaute.

 

Bedingt durch die schlechten Zeiten in und nach den beiden Weltkriegen bildete der Gemüsebau bis in die 50er Jahre die Hauptproduktion des Unternehmens. Daneben begannen die Eheleute, Topfpflanzen und Schnittblumen zu ziehen und die ersten Bindearbeiten zu fertigen.

 

Dazu errichteten sie in mühevoller Nachtarbeit bei Kerzen– und Petroleumlicht die ersten Treibhäuser. Bereits 1908 konnten sie in einer Annonce im Burghauser Anzeigenblatt „die Blumenliebhaber zur Besichtigung der (neu erbauten) Treibhäuser“ einladen.

 

Nach und nach wurde in den Folgejahren ein Großteil der Frühbeetkästen durch Treibhäuser ersetzt

 

Durch die nach der Errichtung der Wacker-Werke ständig ansteigende Einwohnerzahl von Burghausen reichten die Anbauflächen auf der Burg und an der Wöhrleiten nicht mehr aus und die Gärtnerei wurde durch den Erwerb eines Grundstücks in der Marktler Straße vergrößert.

 

Der Gemüse– und Blumenverkauf erfolgte weiterhin ab Gärtnerei und in dem zwischenzeitlich bezogenen Ladengeschäft am Stadtplatz 36.

Anzeige im Burghauser Anzeigeblatt vom 27.02.1908

Ladengeschäft am Stadtplatz 36 um 1940

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Rentmeistergarten um 1935

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